Internationaler Kongress

Artuswoche, IAG, 26-30 / 07 / 2021

Willkommen zur Artuswoche online!

Wird online, live oder als Aufzeichnung verfügbar sein,

- der Generalversammlung,

- die Plenartagungen,

- die Kommunikationen von jungen Forschern oder eingefleischten Artusforschern.

Alle notwendigen Informationen finden Sie auf der SIA-Website . Wir stellen sie aber auch schriftlich in diesem
Dokument zur Verfügung, das in Englisch, Französisch und Deutsch vorliegt.

ACHTUNG! Alle Zeiten sind GMT. Es liegt an Ihnen, herauszufinden, wie spät es in Ihrem Land ist.

Der Link gilt auch für die Generalversammlung, die Plenarvorträge von M. Meyer, A. P. Fuksas, C. Alvar, B. und A. Lupack. Für den Plenarvortrag von K.
Busby wird ein besonderer Link angegeben.


Generalversammlung, Mittwoch, 28. Juli 2021, 13:00 U. UTC

Link :

https://u-bordeaux-montaigne-fr.zoom.us/meeting/register/tZcpdu2pqzIsHdAEGu0r3KoHuMbsqa2OSGHf

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Anweisungen, wie Sie an der Sitzung teilnehmen können.

Tagesordnung

1. Genehmigungdes Protokolls der die Mitgliederversammlung Montag

https://u-bordeaux-montaigne-fr.zoom.us/meeting/register/tZcpdu2pqzIsHdAEGu0r3KoHuMbsqa2OSGHf

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• Tagesordnung

1. Genehmigung des Protokolls
der die Mitgliederversammlung in Würzburg (<http://www.internationalarthuriansociety.com/news/view/minutes-of-the-general-assembly-of-the-xxvth-congress-of-the-international-/>)

2. Bericht des Vorstandes

3. Ergebnisse der Wahlen vom 19.-25.VII.2021

  • 3.1. 2024 statt 2023
  • 3.2. Veranstaltungsortes des nächsten Internationalen Artuskongresses
  • 3.3. 6 Themen für den nächsten internationalen Artuskongress
  • 3.4. Wahlen des nächstes internationalen Vorstandes

4. Finanzbericht (I. Arseneau)

5. Die Bibliographie und die Datenbank (N. Busch)

6. JIAS (L. Tether,collab. S. Rayner)

7. Die Website und digitale Aufgaben (B. Millar)

8. Verschiedenes

Montag 26 Juli 2021, 1.00 U pm UTC

  • Matthias MEYER (Wien) : « Paratexte und der mittelhochdeutsche Artusroman. Überlegungen zu einem problematischen Verhältnis ».

(Thème 4 du Congrès de Catane, Paratexte in Artus-Handschriften)

• Link :

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Moderation : Cora Dietl (Giessen).

Zusammenfassung

Dass die Idee des Paratexts ausgehend von den Usancen eines etablierten Buchmarkts im Zeitalter des Buchdrucks entstanden ist und dass sich mittlerweile engere und weitere Definitionen des Paratexts finden, ist unbestritten – Gepflogenheiten, die schließlich in vielen Punkten auch im Bereich der E-Publikationen fortgeführt
werden. Ebenso unbestritten ist die Übernahme der Idee des Paratexts in die Diskussion der Buchkultur des Mittelalters. Genauso unbestritten ist, dass die
Forschung zum mittelhochdeutschen Artusroman schon deutlich länger als Paratexte Pro- und Epiloge, aber immer stärker auch Überschriften, Glossen,
Kommentare und Illustrationen untersucht(e). An ausgewählten Beispielen (von Hartmanns von Aue Iwein bis hin zum Rappoltsteiner Parzifal) sollen
paradigmatisch arthurische Paratexte vorgestellt und dabei auch die Leistung des Paratextbegriffs diskutiert werden.

Dienstag 27 Juli 2021, 1.00 U pm UTC

  • Anatole Pierre Fuksas (Cassino) : « Emotion, Places and Interiority in Chrétien’s Romances ».

(Thème 5 du Congrès de Catane, Räume der Emotion im Artusroman)

Link :

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Moderation : Gaetano Lalomia (Catania)

Zusammenfassung

Die menschliche Erfahrung von Orten basiert auf emotionaler Resonanz: Orte haben für uns wenig Sinn, wenn sie nicht unsere Gefühle ansprechen, ihre Bedeutung korrespondiert vielmehr mit der Intensität der Gefühle, die wir mit ihnen verbinden. Ausgehend von dieser allgemeinen Annahme wird sich der Vortrag im Wesentlichen auf die These konzentrieren, dass Chrétien de Troyes Orte so beschreibt, dass sie der Innerlichkeit seiner Figuren entsprechen und dass in einigen Fällen gerade die
Idee der emotionalen Resonanz die Art und Weise der Gestaltung von Orten unter Berücksichtigung der allgemeinen Bedeutung der Episode und/oder der gesamten Erzählung
wesentlich beeinflusst.

Mittwoch, 28 Juli 2021 11.00 U am UTC

  • Carlos Alvar (Genève) : « La Beste Glatissant, ou les métamorphoses d’un motif littéraire ».

Link :

https://u-bordeaux-montaigne-fr.zoom.us/meeting/register/tZcpdu2pqzIsHdAEGu0r3KoHuMbsqa2OSGHf

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Moderation : Brigitte Burrichter (Würzburg)

Zusammenfassung

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Das ‚Questentier‘Glatissant (Questing Beast, Bestia Gratisanti, Bêsta Ladrador oder Bestia Ladradora) ist eines der beständigsten Ungeheuer des Artusstoffs. Es taucht zum ersten Mal in Gerbert de Montreuils Continuation de Perceval oder im Perlesvaus oder Haut Livre du Graal (vor 1212) auf, einer anonymen und atypischen Fortsetzung von Chrétien de Troyes’ Conte du Graal, die möglicherweise aus dem zisterziensischen Umfeld der Abtei Glastonbury stammt, wo die Gräber von König Artus und Guinevere 1191 „aufgefunden“ wurden; auf jeden Fall ist sie älter als 1195. Das seltsame Tier ist noch im kastilischen Baladro del sabio Merlín von 1535 zu finden. In diesen zweieinhalb
Jahrhunderten taucht das ‚Questentier‘ vor allem in französischen, italienischen, portugiesischen und kastilischen Texten auf, aber sein Wesen und seine narrative Funktion haben sich im Laufe der Zeit und mit den ideologischen Veränderungen gewandelt: Das sind die Aspekte, die die Grundlage der Analyse
von Prof. Carlos Alvar bilden.

Donnerstag 29 Juli 2021, 5.00 U pm GMT

  • Keith Busby (Wisconsin): « From There to Here, from Then to Now: Half a Century of French Arthurian Studies ».

Link :

https://durhamuniversity.zoom.us/j/2067071191?pwd=c20xV2ZJUkVRSzMzcGlVS1pzSkJQdz0

Moderation : Leah Tether (Bristol)

Zusammenfassung

In diesem Vortrag werde ich kurze Einblicke in die Artusforschung in den 1970er Jahren und in der Gegenwart geben, um zu veranschaulichen, wie sich die Landschaft in dieser Zeit verändert hat. Meine Überlegungen werden gallozentrisch sein, sollen aber Vergleichspunkte mit Artusforschung in anderen Sprachgebieten liefern. Meine Themen und Texte zur Betrachtung werden selektiv sein. Ich werde die Fortschritte beim Lesen und Verstehen diskutieren: 1) Die ersten vier Romane von Chrétien de Troyes; 2) Der Conte du Graal und seine Continuations; 3) Die Versromane nach Chrétien; 4) Der Vulgata-Zyklus (Lancelot-Graal); 5) Spätere Prosaromane, einschließlich des Übergangs zum Druck.

Freitag 30 Juli 2021, 1.00 U pm UTC

  • Barbara et Alan Lupack (Rochester) : « Galahad and Arthur as Models of Moral Chivalry ».

(Thème 6 du Congrès de Catane, Mittelalterrezeption)

Link :

https://u-bordeaux-montaigne-fr.zoom.us/meeting/register/tZcpdu2pqzIsHdAEGu0r3KoHuMbsqa2OSGHf

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Moderation : Raluca Radulescu (Bangor)

Zusammenfassung

Im 18. und 19. Jahrhundert versuchten einige Antiquare mit dem aufkommenden Interesse am Mittelalter, das Interesse an Rittertum und mittelalterlicher Literatur zu rechtfertigen, indem sie eine Verbindung zwischen der Antike und dem Mittelalter sahen. Einige dehnten diese Vorstellung sogar dahingehend aus, dass das Rittertum eine moralische Angelegenheit sei und somit in jedem Zeitalter existiere. Im England und Amerika des 19. und 20. Jahrhunderts wurde das Rittertum als Kreuzungspunkt
verschiedener moralischer Qualitäten betrachtet, die Menschen aller Altersgruppen und aller Klassen zur Verfügung stehen, nicht nur den Reichen oder Adligen. Viele betrachteten Geschichten, die diese moralische Ritterlichkeit veranschaulichten, als ideal für die Unterweisung der Jugend. Gefiltert durch idealistische Ansichten von Ritterlichkeit und Tennysons Darstellung von Arthurs Rittern und Damen und ihren Taten, wurden die Artuslegenden häufig von Künstlern, Autoren und Filmemachern als Modelle
moralischer Ritterlichkeit neu interpretiert.

***

Arthuriana papers

British Branch digital activities - Donnerstag 29 Juli 2021

1.45 pm GMT - Collaborative Funding Opportunities Workshop (led by Helen Fulton and Ad Putter)

2.30 pm GMT - Paper Panel 1 (chair: Megan Leitch, Cardiff University):

Martha Baldon (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), “Sensory Manipulation as Emotional Performance in Perlesvaus and the Queste del Saint Graal

Corin Corley (Independent Scholar): “The Pseudo-Gauvain episode in the Roman de Laurin: echo or attempted rehabilitation?”

3.30 pm GMT- Break

3.45 pm GMT - Paper Panel 2 (chair: Natalie Goodison, Durham University):

Miha Zor (University of Ljubljana), “Some iconographical puzzles in three sister manuscripts of the Estoire del saint Graal

Matt Clancy (Birkbeck University), “TheReformation of Arthurian Material Culture”

4.45 pm GMT - Break

Wenn Sie an den Aktivitäten der britischen Sektion teilnehmen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an unsere Sekretärin Natalie Goodison (n.m.goodison@durham.ac.uk),

um Ihr Interesse zu bekunden. Sie werden zu gegebener Zeit Links und einen endgültigen Zeitplan erhalten.

    Kommunikationen/Communications proposées par les jeunes chercheurs de la branche française

Diese aufgezeichneten Kommunikationen werden von 26. bis 31. Juli 2021 verfügbar sein.

1. Mariam Hazim-Terrasse : « Faire mourir Guenièvre ».

https://filesender.renater.fr/?s=download&token=667cd2ee-28e5-41f4-a18e-6ce4df52270e

Cette communication envisage d’étudier les enjeux et les modalités de la mort de Guenièvre dans les textes en langue d’oïl selon une double perspective littéraire et idéologique. Si cette mort est complètement ignorée des œuvres en vers, on se demandera pour quelles raisons – narratives, formelles, contextuelles – elle apparaît dans la prose. On se propose en outre d’examiner les différents récits du décès de Guenièvre : comment ce personnage meurt-il et pourquoi son décès est-il raconté dans des versions alternatives incompatibles entre elles ? L’enquête tentera de dégager d’éventuels enjeux idéologiques à ces morts d’une reine adultère. D’un point de vue narratif, on s’interrogera sur les conséquences que la mort de Guenièvre provoque sur le monde arthurien à une échelle non seulement intradiégétique mais aussi « transfictionnelle ». Si le décès du roi menace de clôture l’univers de fiction, peut-on en dire autant de celui de la reine ?

2. Lucie Blouin : « “Achever les aventures” ou comment ne jamais achever un roman arthurien : les suites d’Artus de Bretagne dans trois manuscrits du XVe siècle ».

https://filesender.renater.fr/?s=download&token=f316e918-30e7-4b8d-84a2-f9b03751799d

Dans l’introduction à son édition d’Artus de Bretagne, Chr. Ferlampin-Acher souligne le grand succès qu’a connu ce roman. Une suite contenue dans trois manuscrits du XVe
siècle témoigne de cet engouement. Le continuateur du XVe siècle, sans doute amoureux de la matière arthurienne, semble se proposer d’achever le roman d’Artus de Bretagne par une longue succession d’aventures merveilleuses qui, malheureusement, ne mèneront jamais le lecteur moderne à une fin. En effet, les dernières pages de deux des manuscrits sont déchirées et le copiste du troisième s’arrête au milieu d’un épisode et laisse la moitié de sa dernière page blanche. Mais cette absence de fin n’est pas seulement un problème matériel. Le texte insiste en effet sur l’inachèvement du récit en répétant à loisir qu’Artus veut « achever les aventures ». Seulement, à chaque tentative du héros, une fée, un nain ou un géant lui indique que ce n’est pas lui, Artus, qui y parviendra, mais un mystérieux « Chevalier au Sar ». C’est ainsi sous l’angle de l’impossible achèvement du roman que je me propose de présenter ce texte, que l’on pourrait considérer comme le dernier des romans arthuriens tardifs.

3. Manon Metzger : « Ridireda in Buird Cruind : la matière arthurienne irlandaise, entre adaptation et appropriation »

https://filesender.renater.fr/?s=download&token=6b068a0c-ea19-4cc9-919e-1b06ef3a312a

Au sein des études arthuriennes, les textes vernaculaires irlandais sont trop peu étudiés et même parfois inconnus. Peu de textes arthuriens semblent avoir atteint l’Ile d’Émeraude, mais les adaptations ou apports vernaculaires qui nous sont parvenus montrent une réelle habilité de leurs rédacteurs. Bien que les traces substantielles de textes arthuriens vernaculaires soient tardives (après le XIVe siècle), ces textes représentent deux tendances différentes d’adaptation d’un même matériau littéraire européen, l’une étant une traduction assez proche des sources, l’autre une réécriture complète à partir du même matériau, s’inscrivant ainsi dans une volonté d’appropriation culturelle et linguistique.

Cette présentation vise à mettre en valeur la littérature arthurienne irlandaise en présentant les textes qui la composent et les hypothèses en faveur d’une
arrivée au XIIe siècle des textes arthuriens français, suivant l’invasion anglo-normande de 1169.

4. Frédéric Oriel, « L’utilisation du mot “novel” dans le Tristan en prose »

https://filesender.renater.fr/?s=download&token=e4c09374-04c0-48e4-a67c-13cac9a00067

Déjà présent dans les romans médiévaux du XIIe s., comme ceux de Chrétien de Troyes, et ayant conduit à différentes études et quelques débats critiques, le mot novel possède une palette sémantique très large. Sorte de relais narratif qui établit une jonction entre le passé et l’avenir ; aventure et événement qui viennent de se produire (commença a regnier li roi Artus novelement…) ou événement qui au contraire va se produire (un tournoiement ki doit estre ore tout novelement...) ; simple rumeur, parfois fausse, ou information inédite et certaine (quant il ot ceste novele…) ; nouvelle fonction acquise ou caractère jeune de celui qui l’acquiert (novel chevalier) ; le mot et ses dérivés se trouvent utilisés dans le Tristan en prose avec ces différents sens qui participent tous d’une relance du récit et de sa structure. L’étude de ce terme dans le Tristan en prose se double d’une signification particulière lorsque le roman introduit des nouveaux chevaliers, c’est-à-dire des chevaliers jeunes et parfois inédits dans l’univers arthurien
: ils ne sont alors pas seulement de nouveaux chevaliers, mais deviennent les témoins d’une stratégie textuelle d’ouverture et de prolongation de l’écriture
qui visent à contrebalancer (ou peut-être « renoveler ») la clôture de l’univers établie dans le Lancelot-Graal.

5. Federica Butto, « L’édition critique du Tristan en prose du manuscrit fr. 756 de la BnF »

https://filesender.renater.fr/?s=download&token=5e7c94ee-b3ed-47c5-baca-ab747fcd8031

L’objectif est de présenter mon projet de thèse en structurant la communication en trois parties. La première sera dédiée à l’explication des raisons qui m’ont amenée à éditer ce manuscrit : avoir une édition complète et homogène du roman (le fr. 756 est le codex jumeau du fr. 757 déjà édité par Philippe Menard), éditer un manuscrit considéré comme un
témoin important car, pour la plupart des spécialistes, il conserve l’une des versions les plus anciennes du texte, etc. La deuxième partie sera consacrée à la présentation du projet éditorial : méthode philologique, collatio et choix des manuscrits de contrôle, étude sur les miniatures, analyse linguistique, index nomina, origine italienne, hypothèses sur le parcours de Naples à Paris, le client et le destinataire. Enfin la dernière partie présentera l’avancement et le bilan actuel du travail (ce qui a été réalisé et ce qui reste encore à faire).

6. Tamara Alvarado, « Texte et image dans la représentation de Merlin. Le cas du MS BnF fr. 9123 »

https://filesender.renater.fr/?s=download&token=78b6d044-003e-40ba-a371-d90bb7e476dd

La présente communication propose la description et analyse de la représentation du personnage de Merlin dans la tradition manuscrite du Merlin en prose et la Suite Vulgate dans la période qui va du XIIIe au XVe siècle. Il s’agit d’exposer les résultats principaux de la recherche menée sous la direction de Mme M. Szkilnik au sujet de la relation entre texte et image dans la production littéraire médiévale. En particulier, je propose de montrer comment s’est construit une tradition iconographique dès les premières représentations visuelles de Merlin, une tradition qui a été sinon fixe, au moins stable. Cette recherche, centrée sur la description systématique des miniatures de 21 manuscrits, a permis de tirer quelques conclusions importantes sur le travail des enlumineurs lorsqu’ils se sont trouvés à la limite de l’invention pour donner les traits visuels de Merlin, personnage à l’image mouvante et jamais fixée. Quelques cas paradigmatiques comme celui du MS BnF fr. 9123 seront considérés en profondeur pour mettre l’accent sur le dialogue entre tradition et créativité, texte et image à la période médiévale.

7. Caroline Le Roux, « Des poèmes gallois à la série ‘Kaamelott’ : Perceval, incarnation de l’exception »

https://filesender.renater.fr/?s=download&token=7d619a53-50e7-44ad-adb7-d73c79f65f6c

Apparu pour la première fois dans les contes gallois, le chevalier Perceval est indissociable de l’aventure qu’il a vécue ; il est le seul à pouvoir contempler la funeste procession qui sera plus tard reliée au Graal. Son personnage littéraire est défini par cette destinée. En effet, il incarne en tout point le chevalier parfait, seul être digne de recevoir la lumière sacrée. Il est donc étonnant de retrouver dans la série française Kaamelott l’image d’un Perceval ignorant, souvent qualifié d’idiot, et inadapté à la Table Ronde. Dans les deux cas, le chevalier se distingue de ses pairs, mais cette distinction va d’un extrême à l’autre : il est, dans la littérature médiévale, l’être élu, alors qu’il représente sur le petit écran un être exclu et raillé par les autres chevaliers.

A priori, ces deux interprétations sont radicalement différentes et pourtant elles forment un seul et même concept. Perceval incarne la notion d’exception dans son sens le plus complet. Ainsi, il ne peut s’intégrer à la société car il est destiné à s’en défaire pour trouver le Graal, et il n’est l’élu du Graal que parce qu’il arrive à s’extraire du carcan de cette même société. Notre étude s’intéresse donc à cette notion à double-tranchant qu’est l’exceptionnel, et comment Astier, créateur de la série, adapte le personnage de Perceval et le transforme en personnage marginal, autant élu que maudit par sa destinée sacrée.

    Kommunikationen de la branche helvétique

Diese aufgezeichneten Kommunikationen werden von 26. bis 31. Juli 2021 verfügbar sein.

Laura Endress(Université Libre de Bruxelles) : « Fromalpha to beta in the Suite Vulgate du Merlin: new insights on a complex textual tradition ».

https://tube.switch.ch/channels/NhYZyBjjGP

Barbara Müller (Universität Zürich) : « Les prophéties politiques dans les Prophecies de Merlin à travers le temps et l’espace ».

https://tube.switch.ch/channels/NhYZyBjjGP

Claudia Tassone (Universität Zürich) : « L’énamourement très ordinaire d’un couple extraordinaire. L’exemple de Floriant et Florete ».

https://tube.switch.ch/channels/NhYZyBjjGP

Richard Trachsler (Universität Zürich) : « Alexandre Micha lecteur de la Suite-Vulgate du Merlin. La bonne personne au mauvais moment ».

https://tube.switch.ch/channels/NhYZyBjjGP

Marco Veneziale (Fonds National Suisse / Universität Zürich) : « Qualche osservazione lessicale sulla Continuazione del Roman de Guiron ».

https://tube.switch.ch/channels/NhYZyBjjGP

Stephanie Wittwer (Universität Zürich) : « Le Bon Chevalier de Norgalles ou le premierjalon pour l’étude de la tradition textuelle des armoriaux arthuriens ».

https://tube.switch.ch/channels/NhYZyBjjGP